Damals in der DDR


Die untergegangene DDR – in letzter Zeit erlebte sie eine Art medialer Auferstehung. Ost-Shows präsentierten Stars im FDJ-Hemd, Wolfgang Beckers Komödie „Good Bye, Lenin“ wurde ein gigantischer Kino-Erfolg. Im Mittelpunkt standen stets der Alltag, das Leben, die Erfahrungen von Menschen im Arbeiter und Bauernstaat. Zum Teil waren die heiteren Erinnerungen und schnurrigen Anekdoten nostalgisch angehaucht – mit Kitsch und Klischees statt Wissen und Wahrheit.
DAMALS IN DER DDR setzt genau da an. Die Serie will Geschichte in ihren großen Zusammenhängen vermitteln. Im Mittelpunkt aber steht das Leben und Erleben von Menschen, die die DDR aus den unterschiedlichsten Blickwinkeln kennen gelernt haben. Die Fernsehserie hat sich dem Blick von unten verschrieben, möchte in den Alltag eintauchen, will Biografien in all ihren Brüchen darstellen. Quelle: LOOKSFILM

10 x 42′ I ARD I MDR I WDR I 2004
Regie: Karsten Laske
Kamera: Max Pendel
Autoren: Reinhard Joksch, Burkhard Kunst, Britt Beyer, Susanne Binninger, Steffen Schneider, Roland May u.a.
Schnitt: Dirk Seliger (Teile 8, 10, 11)
Produktion: LOOKSFILM
Produzent: Gunnar Dedio