Die Musiker der Pariser Metro


Ab in den Untergrund: Wer in Paris jenseits der Konzertsäle spielen will, dem bleiben fast nur die Gänge der Metro. Denn Straßenmusik im eigentlichen Sinne ist in Frankreichs Metropole nicht erwünscht. Diejenigen, die darüber entscheiden, wer in den langen Gängen der Pariser Untergrundbahnen auftreten darf, stellen hohe Anforderungen. Wer dort spielen will, muss bei einem Casting antreten, bei dem die musikalische Eignung festgestellt wird.

„Pflasterklänge“ begleitet mehrere Protagonisten durch den Pariser Untergrund, die unterschiedlicher nicht sein könnten. Mit dabei sind die punkigen Chansonniers von Bazar et Bémols, dann der Gitarrist und Sänger Cherif Mbaw, dem nicht nur dank seiner außergewöhnlichen Stimme eine große Karriere vorhergesagt wird, und schließlich die Jazz-Funk-Truppe Solyl-S, die das Warten auf die nächste Metro zum Tanzvergnügen werden lässt.  Quelle: Arte