Kalter Krieg


„Deutschland im Kalten Krieg“ präsentiert eine aufregende Reise durch die Rhetorik und Ästhetik der Zeit, angefangen bei den Kino-Wochenschauen, über den Vietnam-Krieg – dem ersten „Wohnzimmer-Krieg“ – bis hin zum Videozeitalter, in dem immer mehr Menschen privat Ereignisse festhalten.  Das Archivmaterial ist kein illustrierendes Beiwerk, sondern Teil der Geschichte. Der Kalte Krieg war ein Kampf um die Köpfe – teilweise extrem, patriotisch und aus tiefster Überzeugung, dann aber auch wieder um Ausgleich und Verständigung bemüht. Dieses Wechselspiel zwischen den verfeindeten Lagern in Ost und West, zwischen Eskalation und Deeskalation, zwischen Geheimdienst, Militär, der Politik und den Medien macht die Geschichte so spannend. Die Medien sind ein entscheidender, mitunter der entscheidende Player im Machtpoker zwischen West und Ost. Die mit dem Kalten Krieg verbundenen Bilder sind Teil unseres kollektiven Gedächtnisses, sie sind mitunter zu Ikonen geworden, wie zum Beispiel der Berliner Mauerspringer, Neil Armstrongs erste Schritte auf dem Mond, der Kniefall Willy Brandts, das „Napalm Mädchen“ aus Vietnam oder der Bruderkuss zwischen Honecker und Breschnew. Quelle: LOOKSFILM